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Nach einem Jahrhundert wiederaufgetauchte Chamäleonart

Nach fast 100 Jahren ist es Madagassischen und Deutschen Wissenschaftlern  gelungen, eine verschwundene Chamäleon-Art wiederzuentdecken Das Voeltzkow-Chamäleon (Furcifer voeltzkowi) ist eine Chamäleonart, die in Madagaskar endemisch ist. Sie wurde 1893 erstmals von dem Herpetologen Oskar Böttger beschrieben und nach dem deutschen Zoologen und  Botaniker Alfred Voeltzkow benannt. Diese Art wurde nun im Jahre 2018 wieder entdeckt, aber es hat zwei Jahre gebraucht, um die genetische Identität zu bestätigen. Es ist erwähnenswert, dass fünfundneunzig Chamäleonarten in Madagaskar klassifiziert sind. Das Voelzkow-Chamäleon ist ein prächtiges Tier, das allerlei Suchaktionen seit  einem Jahrhundert entkommen konnte. Gemäß der Annahme der Wissenschaftler konnte man dieses Chamäleon nicht sichten, da es nur während der Regenzeit lebt und viele Straßen in Madagaskar in dieser Saison nicht befahrbar sind. Dieses Reptil hat nur einen Lebenszyklus von wenigen Monaten, um zu schlüpfen, aufzuwachsen, sich zu paaren und Eier abzulegen, bevor sie geschwächt am Ende der Regenzeit sterben. „Diese Tiere sind quasi die Eintagsfliegen unter den Wirbeltieren“ sagt Dr. Frank Glaw, deutscher Zoologe. Die Weibchen strahlen in leuchtenden Farben bei Trächtigkeit. Das hat ermöglicht, diese Art aufzuspüren. Die Abholzung seines Habitats ist die größte Bedrohung dieser Art. Es ist daher notwendig Maßnahmen zum Schutz seines Lebensraumes durchzuführen, damit die Art noch über viele Jahrhunderte erhalten bleibt und geschützt vor neugierigen Blicken ist.