Beanka, Mandrozo und Maromizaha

Drei Neue Schutzgebiete - Beanka, Mandrozo und Maromizaha - hat die Madagassische Schutzgebiet-  und Biodiversitätsstiftung  FAPB) in ihrem Finanzierungsprogramm 2015 ausgewiesen. Die FAPB ist eine Stiftung, die sich seit 2005 für die Verwaltung der Schutzgebiete in Madagaskar einsetzt. Für Ihre Reise Madagaskar 2015 ist es möglich, diese Schutzgebiete mit Hilfe des Reiseveranstalters vor Ort zu besichtigen.

Der Wald von Beanka liegt im zentralen Nordhang in der Region von Melaky, im Distrikt von Maintirano. Mit seiner Fläche von 17 400 ha befindet er sich nördlich des Massivs von Bemaraha. Er ist weniger bekannt als Bemaraha; erst seit wenigen Jahren wurde er Gegenstand der systematischen Forschung und seitdem enthüllt er unaufhörlich seinen bedeutenden Reichtum biologischer Vielfalt in allen Gruppen von Fauna und Flora: 11 Arten von Lemuren, 320 Holzarten verteilt auf 95 Familien, 58 Vogelarten, 12 Arten von Fledermäusen und 9 Kleinsäugetiere.

Das Schutzgebiet von Mandrozo liegt 60 km von Maintirano im Westen Madagaskars und verfügt über 15 145 ha. Seit Juni 2012 wurde es als ein Schutzgebiet nach der Ramsar–konvention klassifiziert, die sich um ein internationales Übereinkommen über die Feuchtgebiete kümmert. Durch sein vielfältiges Ökosystem erklärt sich die spezifische Biodiversität von Mandrozo. Es beherbergt viele Arten von Tieren und Pflanzen die vom Aussterben bedroht sind: Lemuren, Palmen (Dypsis madagascariensis), Amphibien und Reptilien.

Maromizaha erstreckt sich über 1880 ha. Dieses neue Schutzgebiet gehört zum Forstkorridor Ankeniheny-Zahamena und liegt 140km von Antananarivo und 225 km von Tamatave. Dieses geschützte Gebiet ist reich an biologischer Vielfalt und lohnt sich für Ihre Reise Madagaskar 2015 mit seinen 13 Tagaktiven -(wie Indri-Indri, Schwarzweißer Vari) und 4 Nachtaktiven Lemurenarten. Darüber hinaus können Sie auch 800 Nachtfalter-, 25 Reptilien-, 34 Amphibien-, 3 Fledermaus-, 7 Nagetier- und 84 Vogelarten entdecken.

Bei der Arbeit und Instandhaltung aller Projekte in diesen Schutzgebieten arbeiten Organisation oder Stiftung eng mit der lokalen Gemeinschaft zusammen.

 

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