Visum in Madagaskar: Kostenpflichtig ab 2016

Seit 2009 bekommen die Touristen, die eine Rundreise mit kurzem Aufenthalt mit einer Dauer bis 30 Tage unternommen haben, ihr Visum kostenlos. In diesem Jahr jedoch hat die Nationalversammlung bei der Abstimmung des Haushaltsgesetzes für 2015 verabschiedet, dass die Erteilung des Touristenvisums ab dem nächsten Jahr kostenpflichtig wird.

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Die Touristen, die auf Ihrer Reise Madagaskar bis zu 30 Tage erkunden, sollen einen Betrag von 105.000Ariary bezahlen. Für Urlauber, die ein bis zwei Monate auf der großen Insel verweilen wollen, kostet das Visum 189.000 Ariary. Für diejenigen, die zwischen 3 und 5 Jahren in Madagaskar bleiben, sollen 200.000Ariary fällig werden. Wer aber vorhat, sich 5 Jahre im Land aufzuhalten, muss ein endgültiges Visum für 250 000Ariary besitzen.

Anzumerken ist, dass sowohl die in Madagaskar arbeitenden Ausländer (und deren Partner) als auch die Studenten mit anderer Staatsangehörigkeit eine Ermäßigung etwa in Höhe der Hälfte des Preises erhalten. Für ein Ausreisevisum oder eine Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis ist ein Betrag von 80.000Ariary auszuzahlen.

 

Bitten achten Sie auf folgendes, die entsprechenden Informationen sollen bei der madagassischen Botschaft oder den Konsulaten überprüft werden, da sie sich jederzeit ändern können.

 

Amoron’i Onilahy : Biodiversität im Südwesten Madagaskars

Die Region im Südwesten (Atsimo Andrefana) von Madagaskar ist ein Naturerbe. Der Amoron’i Onilahy ist einer der Beweise dafür. Vor kurzem wurde dies Naturwunder als neues Naturschutzgebiet von der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur (IUCN) anerkannt. Es enthält Feuchtgebiete – die Landschaft ist von Sümpfen und Seen charakterisiert. Somit ist die Fläche der Naturschutzgebiete Madagaskars, die den endgültigen Status erworben hat, gestiegen.

Die beiden Ufer am Onilahy Fluss südöstlich von Tüléar sind auch in dem neuen Naturschutzgebiet Amoron’i Onilahy aufgenommen worden und vergrößern die Fläche des Areals auf nun insgesamt 100 482 ha. Das Naturreservat - äußerst anfällig und mit hoher Endemizitäts-Rate - ist für seine große Artenvielfalt bekannt: 79 Vogelarten, 27 Arten von Säugetieren und viele endemischen Pflanzen. Außerdem ist es von enormer Bedeutung sowohl für das Überleben der heimischen Bevölkerung als auch die Erhaltung des Ökosystems.

Um diese einzigartige Biodiversität zu bewahren spielen die lokalen Anwohner und die Dorfgemeinschaft eine wichtige Rolle bei der Verwaltung des Naturschutzgebietes. Es existiert auch ein Programm zur nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen.

Atsimo Andrefana, insbesondere die untere Tal von Onilahy bietet eine große Vielfalt an Landschaft. Wenn Sie auf einer Reise Madagaskar entdecken wollen, so kann diese Ecke der Insel Sie begeistern. Reiseveranstalter planen die Reise nach Ihren Wünschen.

Festival der Wale auf Sainte-Marie

Die offizielle Eröffnung des Festivals der Wale in Sainte -Marie fand am 5 Juli statt. Diese Feier dauert eine Woche bis zum 12 Juli. Besonderes Interesse wird auch unter den einheimischen Touristen geweckt. Viele sind mit dem Boot angekommen. Während des einwöchigen Festivals finden unterschiedliche Veranstaltungen und Feiern statt.

Der Tourismusverein vor Ort hat diese jährliche Feier  ermöglicht um sowohl die wirtschaftliche Lage als auch den Umweltschutz zu verbessern Dabei war auch die örtliche Bevölkerung in die Planung und Durchführung des Events eingebunden

Laut Organisatoren sind mehrere Ziele innerhalb der 12 Monate erreicht worden, in denen sie dieses Ereignis vorbereitet haben. Einige davon sind der Eintritt von Sainte-Marie in die Charta für Nachhaltigen Tourismus, die Schatzhebung aus einem Wrack in den 45kg Barren aus Silber, das dem der schottischen Kapitän Kidd gehören haben könnte und der erste Kongress über die Buckelwale .

 

Die Buckelwale kommen ins Gewässer vor Madagaskar zwischen Juni und Oktober um sich zu fortzupflanzen. und ihre Jungen zur Welt zu bringen

13.07.2015



Makay Madagaskar-In der Schatzgrube der Natur

Viele Flächen in Madagaskar sind jährlich Opfer vom Buschfeuer.

Makay ist dank seiner besonderen geographischen Eigenschaft davon geschont. Dieses Massiv von 150x50km, das aus stark brüchigen Sandsteinfelsen in der Mitte Westen Madagaskars besteht, ist ein echtes monumentales Werk der Natur. Dieses gigantische Naturlabyrinth aus gelben Sandsteinmassiven und Heiligtum der Natur, das weitgehend unbekannt ist, entstand bereits seit Hunderten von Millionen Jahre. Eine unglaubliche Abwechslung: von allgegenwärtigem Wasser zu extrem trockenem Gebiet, von tiefen Canyons zu riesigen Ebenen, von dichten Vegetationen zu Sandstränden, bietet Makay höchste Vielfalt auf kleinstem Raum. makay-madagaskar-in-der-schatzgrube-der-natur

Es ist sein Erhaltungszustand in Verbindung mit seiner kaum unerforschten Eigenschaft , der den Wissenschaftler Evrard Wendenbaum 2010 dazu geführt hat, eine wissenschaftliche Expedition mit mehr als 80 Personen in Makay zu unternehmen. Das war eine der größten wissenschaftlichen Forschungen, die je in Madagaskar durchgeführt wurde.

Diese multidisziplinäre wissenschaftliche Forschung hat manchmal unter extremen Bedingungen stattgefunden. Ihr Ziel war es, Insekten und Reptilien zu klassifizieren und Höhlen zu erforschen wie auch Geheimnisse von Gräbern und  Höhlenmalereien zu lüften

Dank dieser völligen Isolation konnten Dutzende von neuen Arten entdeckt werden, während nur ein Bruchteil von Makay erforscht wurde.

Nur wenige Menschen – einschließlich der Einheimischen – wissen von diesem verlorenen Paradies. Die reichhaltige Mischung aus einzigartiger Entdeckungsreise und Expeditionen ist unverzichtbar für Naturliebhaber und Trekking-Anhänger, die auf der Suche nach unberührter Natur, Abenteuer und Neuheiten sind. In Makay wird jeder Schritt belohnt. Während mehrtägigen Wanderungen in dem mystischen Makay, fern von der Zivilisation, sind Seen, Kamm, Canyons und Flüsse sowie Wälder die einzigen Begleiter. Auf einer Reise Madagaskar werden Sie einen goldenen Schatz der Natur entdecken.

 

 

 

 

 

 

Beanka, Mandrozo und Maromizaha

Drei Neue Schutzgebiete - Beanka, Mandrozo und Maromizaha - hat die Madagassische Schutzgebiet-  und Biodiversitätsstiftung  FAPB) in ihrem Finanzierungsprogramm 2015 ausgewiesen. Die FAPB ist eine Stiftung, die sich seit 2005 für die Verwaltung der Schutzgebiete in Madagaskar einsetzt. Für Ihre Reise Madagaskar 2015 ist es möglich, diese Schutzgebiete mit Hilfe des Reiseveranstalters vor Ort zu besichtigen.

Der Wald von Beanka liegt im zentralen Nordhang in der Region von Melaky, im Distrikt von Maintirano. Mit seiner Fläche von 17 400 ha befindet er sich nördlich des Massivs von Bemaraha. Er ist weniger bekannt als Bemaraha; erst seit wenigen Jahren wurde er Gegenstand der systematischen Forschung und seitdem enthüllt er unaufhörlich seinen bedeutenden Reichtum biologischer Vielfalt in allen Gruppen von Fauna und Flora: 11 Arten von Lemuren, 320 Holzarten verteilt auf 95 Familien, 58 Vogelarten, 12 Arten von Fledermäusen und 9 Kleinsäugetiere.

Das Schutzgebiet von Mandrozo liegt 60 km von Maintirano im Westen Madagaskars und verfügt über 15 145 ha. Seit Juni 2012 wurde es als ein Schutzgebiet nach der Ramsar–konvention klassifiziert, die sich um ein internationales Übereinkommen über die Feuchtgebiete kümmert. Durch sein vielfältiges Ökosystem erklärt sich die spezifische Biodiversität von Mandrozo. Es beherbergt viele Arten von Tieren und Pflanzen die vom Aussterben bedroht sind: Lemuren, Palmen (Dypsis madagascariensis), Amphibien und Reptilien.

Maromizaha erstreckt sich über 1880 ha. Dieses neue Schutzgebiet gehört zum Forstkorridor Ankeniheny-Zahamena und liegt 140km von Antananarivo und 225 km von Tamatave. Dieses geschützte Gebiet ist reich an biologischer Vielfalt und lohnt sich für Ihre Reise Madagaskar 2015 mit seinen 13 Tagaktiven -(wie Indri-Indri, Schwarzweißer Vari) und 4 Nachtaktiven Lemurenarten. Darüber hinaus können Sie auch 800 Nachtfalter-, 25 Reptilien-, 34 Amphibien-, 3 Fledermaus-, 7 Nagetier- und 84 Vogelarten entdecken.

Bei der Arbeit und Instandhaltung aller Projekte in diesen Schutzgebieten arbeiten Organisation oder Stiftung eng mit der lokalen Gemeinschaft zusammen.

 

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