Iles aux Nattes

Im Indischen Ozean, vor dem Südende der Insel Sainte Marie in Madagaskar, befindet sich die Iles aux Nattes, ein Ort von seltener Schönheit, den man von Sainte Marie aus mit der Piroge erreichen kann.

iles aux nattes

 

Vor der Ankunft auf dieser Insel wird man schon vom Kokospalmenhain in Empfang genommen, der ganz entlang der feinen Sandstrände wächst. Die Insel - 1,5km breit und 2,5km lang - mit ihrem einmaligen Charme kann man zu Fuß über die kleinen Pfade der Küstenlinie erkunden, die auch auf einmal ins Innere der Insel führen. Ein Auto ist an diesem Ort sowieso fehl am Platz. Man kann dann die kleinen Dörfer kennenlernen, deren Hütten aus dem „Baum des Reisenden“ errichtet wurden. Dort bieten die gastfreundlichen Bewohner den Besuchern sowohl ihre Handwerkskunst als auch Gewürze wie Pfeffer, Vanille oder Nelke an. Man begegnet fast überall Mango-, Brot-, oder Jackfruchtbäumen.

Außerhalb der Dörfer verleihen Reisfelder vor dem Hintergrund der aufragenden Kokospalmen der Landschaft ein malerisches Bild. An der idyllischen Küste wechseln sich wilde Buchten – unterbrochen von rundförmigen Felsen - mit Sandstränden ab.

Die ganze Insel mit mehreren Aussichtpunkten und mit anschließendem entspanntem Badegenuss im warmen türkisfarbenen Wasser ihrer Lagune kann man in paar Stunden erkunden. Ein Ort wie auf einer Postkarte, von der Welt zurückgezogen und umgeben in der Wiege des Meeresrauschens wartet auf Sie auf Ihrer Reise, die Sie nach Madagaskar führt.

Eröffnung eines neuen Nationalparks: Park Marolambo- in der Region von Amoron’i Mania

Dieser neue Park - reich an zahlreichen endemischen Arten- ermöglicht die Erhaltung der Biodiversität in der östlichen Region von Madagaskar. Rettung des verbliebenen östlichen Waldes lautet das Ziel des Nationalsparks und der lokalen Gemeinschaften.

 

Der Park Marolambo wurde kürzlich eröffnet und umfasst vier Regionen: Amoron’i Mania, Atsinanana, Vakinankaratra und Vatovavy Fitovinany. In diesem neuen Naturschutzgebiet sind die Fauna und die Flora reich und vielfältig. Tatsächlich besteht er aus 324 Pflanzenarten – 89%davon sind endemisch. In Bezug auf die Tierwelt unterscheidet sich dieser Park mit seinen 95.063ha von anderen Parks durch seinen Reichtum an Säugetieren- 10 Arten von Lemuren, 4 Arten von Raubtieren und 7 Nagetierarten. Außerdem gibt es auch 2 Reptilienarten, 3 Arten von Amphibien, 4 lokale endemische Fischarten und 70 Vogelarten - darunter 5 in Madagaskar und 2 in der Region endemisch. Eine weitere touristische Attraktion des Areals sind seine Wasserfälle mit bzum 100m Höhenunterschied. 

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 Bergbau und Brandrodung sind bedauerlicherweise eine ständige Bedrohung für den Park. Die Ordnungskräfte und die lokale Gemeinschaft versuchen ihr Bestes, um diesen Park zu schützen.

 

Die Naturreichtümer dieses neuen Schutzgebietes lohnen sich, besichtigt zu werden. Da es noch keine richtige Infrastruktur gibt, dauert es einen Tag zu Fuß oder einige Stunden mit dem Auto, um den von Fandriana 62km liegenden Park zu erreichen. Es ist eine eindrucksvolle Reise Madagaskar zu entdecken. Mit diesem neuen Park hoffen auch die Einwohner auf eine Sanierung der Straße, die Fandriana und Marolambo verbindet. 

Visum in Madagaskar: Kostenpflichtig ab 2016

Seit 2009 bekommen die Touristen, die eine Rundreise mit kurzem Aufenthalt mit einer Dauer bis 30 Tage unternommen haben, ihr Visum kostenlos. In diesem Jahr jedoch hat die Nationalversammlung bei der Abstimmung des Haushaltsgesetzes für 2015 verabschiedet, dass die Erteilung des Touristenvisums ab dem nächsten Jahr kostenpflichtig wird.

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Die Touristen, die auf Ihrer Reise Madagaskar bis zu 30 Tage erkunden, sollen einen Betrag von 105.000Ariary bezahlen. Für Urlauber, die ein bis zwei Monate auf der großen Insel verweilen wollen, kostet das Visum 189.000 Ariary. Für diejenigen, die zwischen 3 und 5 Jahren in Madagaskar bleiben, sollen 200.000Ariary fällig werden. Wer aber vorhat, sich 5 Jahre im Land aufzuhalten, muss ein endgültiges Visum für 250 000Ariary besitzen.

Anzumerken ist, dass sowohl die in Madagaskar arbeitenden Ausländer (und deren Partner) als auch die Studenten mit anderer Staatsangehörigkeit eine Ermäßigung etwa in Höhe der Hälfte des Preises erhalten. Für ein Ausreisevisum oder eine Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis ist ein Betrag von 80.000Ariary auszuzahlen.

 

Bitten achten Sie auf folgendes, die entsprechenden Informationen sollen bei der madagassischen Botschaft oder den Konsulaten überprüft werden, da sie sich jederzeit ändern können.

 

Amoron’i Onilahy : Biodiversität im Südwesten Madagaskars

Die Region im Südwesten (Atsimo Andrefana) von Madagaskar ist ein Naturerbe. Der Amoron’i Onilahy ist einer der Beweise dafür. Vor kurzem wurde dies Naturwunder als neues Naturschutzgebiet von der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur (IUCN) anerkannt. Es enthält Feuchtgebiete – die Landschaft ist von Sümpfen und Seen charakterisiert. Somit ist die Fläche der Naturschutzgebiete Madagaskars, die den endgültigen Status erworben hat, gestiegen.

Die beiden Ufer am Onilahy Fluss südöstlich von Tüléar sind auch in dem neuen Naturschutzgebiet Amoron’i Onilahy aufgenommen worden und vergrößern die Fläche des Areals auf nun insgesamt 100 482 ha. Das Naturreservat - äußerst anfällig und mit hoher Endemizitäts-Rate - ist für seine große Artenvielfalt bekannt: 79 Vogelarten, 27 Arten von Säugetieren und viele endemischen Pflanzen. Außerdem ist es von enormer Bedeutung sowohl für das Überleben der heimischen Bevölkerung als auch die Erhaltung des Ökosystems.

Um diese einzigartige Biodiversität zu bewahren spielen die lokalen Anwohner und die Dorfgemeinschaft eine wichtige Rolle bei der Verwaltung des Naturschutzgebietes. Es existiert auch ein Programm zur nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen.

Atsimo Andrefana, insbesondere die untere Tal von Onilahy bietet eine große Vielfalt an Landschaft. Wenn Sie auf einer Reise Madagaskar entdecken wollen, so kann diese Ecke der Insel Sie begeistern. Reiseveranstalter planen die Reise nach Ihren Wünschen.

Festival der Wale auf Sainte-Marie

Die offizielle Eröffnung des Festivals der Wale in Sainte -Marie fand am 5 Juli statt. Diese Feier dauert eine Woche bis zum 12 Juli. Besonderes Interesse wird auch unter den einheimischen Touristen geweckt. Viele sind mit dem Boot angekommen. Während des einwöchigen Festivals finden unterschiedliche Veranstaltungen und Feiern statt.

Der Tourismusverein vor Ort hat diese jährliche Feier  ermöglicht um sowohl die wirtschaftliche Lage als auch den Umweltschutz zu verbessern Dabei war auch die örtliche Bevölkerung in die Planung und Durchführung des Events eingebunden

Laut Organisatoren sind mehrere Ziele innerhalb der 12 Monate erreicht worden, in denen sie dieses Ereignis vorbereitet haben. Einige davon sind der Eintritt von Sainte-Marie in die Charta für Nachhaltigen Tourismus, die Schatzhebung aus einem Wrack in den 45kg Barren aus Silber, das dem der schottischen Kapitän Kidd gehören haben könnte und der erste Kongress über die Buckelwale .

 

Die Buckelwale kommen ins Gewässer vor Madagaskar zwischen Juni und Oktober um sich zu fortzupflanzen. und ihre Jungen zur Welt zu bringen

13.07.2015



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